#Rezension – Im Schlaf komm ich zu Dir

von J.R. Johansson

Verlag: heyne fliegt

vielen Dank für das Rezensionsexemplar 

 

Inhalt Quelle Verlagsseite:
Der siebzehnjährige Parker ist total am Ende: Seit vier Jahren hat er nicht mehr geschlafen. Stattdessen ist er dazu verdammt, Nacht für Nacht die Träume desjenigen mitzuerleben, dem er vor dem Schlafengehen zuletzt in die Augen geschaut hat. Er durchleidet fremde Ängste, erfährt dunkelste Geheimnisse – und darf niemals selbst träumen oder schlafen. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, wird er sterben. Da trifft er Mia, und in ihren entspannenden Traumbildern findet er endlich Ruhe. Er beginnt sie zu verfolgen, um sicherzustellen, dass er in ihren nächtlichen Visionen landet. Doch damit erweckt er ihr Misstrauen. Denn sie wird schon längere Zeit von einem gefährlichen Stalker verfolgt. Plötzlich sind sie beide in höchster Gefahr.

Meine Meinung:
Ich fand die Geschichte und die Idee sehr gut. Wer würde nicht mal gern in einen Traum eines anderenm sein? 

Der Schreibstil war auch super. Einfache, klare, verständliche Sätze, so dass ich von Anfang an gut in die Geschichte rein kam und einen guten Lesefluss hatte.
Die Charaktere fand ich sehr schön ausgearbeitet. Sie hatten alle Tiefe und man konnte sich gut mit diesen identifizieren. Es ist ja eine Geschichte die auch an einer Schule spielt, deshalb werden natürlich auch Klischees bedient, jedoch nicht zu überzogen, daher fand ich auch das sehr gut.
Auch die Handlungsorte sind sehr gut beschrieben, so dass man sich wirklich gut in Geschehnisse, Atmosphäre und Handlung reinversetzten kann. Die Geschichte spielt ja in America, deshalb war ich sehr verwundert, dass hier kein American Football gespielt wird sondern tatsächlich Fußball. Das Beste daran ist, dass es sogar eine Mädchenfußballmanschaft gibt. Das fand ich mal sehr kreativ und war so ein Überraschungsmoment.
Jedoch hatte das Buch, hauptsächlich in der ersten Hälfte, zu viele Längen. Ich finde es wurde einfach zu oft beschrieben, wie ausweglos die Situation sei und das er nur durch Mia gerettet werden könnte. Dadurch kam es mir so vor, dass ich öfter nur Wiederholungen von bereits gelesenen lese. Das Buch soll ja ein Jugendthriller sein, dafür hat es mir aber ein bisschen an Spannung gefehlt. Dieses mit fiebern, wie bei einen Thriller, wollte sich irgendwie nicht einstellen. Deshalb schwankte ich zwischen 3 und 4 Sterne und haben dann tatsächlich 4 gegeben da es ja ein Jugendthriller ist und ein jüngeres Publikum das vielleicht anders sehen könnte. Ich bin ja ganz andere Thriller gewöhnt.
Mein Fazit: Eine super Idee, jedoch an der ein oder anderen Stelle noch verbesserbar. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.