10 Bücher, die fast jeder liebt, mit denen ich aber nicht wirklich etwas anfangen konnte

veranstaltet von Seffis Bücher Bloggeria.

Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr euch meine Blog auch mal komplett anschaut und gerne hier bewertet. 
Vielen Dank

10 Bücher, die fast jeder liebt, mit denen ich aber nicht wirklich etwas anfangen konnte

1.

Die Charaktere waren nicht sonderlich gut ausgearbeitet und man lernte sie nur oberflächlich kennen. Clay wirkte auf mich sehr unsympathisch und unreif.  Kat könnte ich nicht mal mit Charakterzügen beschreiben. Ihre Handlungen wirken trocken und mechanisch.
Spannung findet man in den Buch vergebens, denn für jedes Problem, was auftaucht, findet man sofort eine Lösung. Auch die Dialoge zwischen den Personen sind eher langweilig und uninteressant.
Was ich aber noch am schlimmsten fand, ist dass, Penumbra selbst so wenig Geschichte in dem Buch bekommen hat. Man erfährt kaum was über Ihn. Da bleiben beim Leser durchaus Fragen offen.
Warum ist er so selten in seiner Buchhandlung? Was treibt er außerhalb der Buchhandlung?
Eine komplette Rezi findet ihr im Blog

2.

Kennt Ihr das nicht auch, Ihr freut euch so auf eine Fortsetzung einer Reihe, und dann ist die so kacke, dass Ihr dann nicht mal mehr den dritten Teil lesen wollt? So leider leider bei mir hier geschehen. Der Erste Teil war so super. Aber dieser war so langweilig und Tris so depressiv, dass weder das Handeln noch die Gedanken nachvollziehen konnte.



3.  

Die Geschichte war einfach nicht meins. Ich konnte mich nicht in den 100 jährigen hineinversetzten und wirliche Spannung, so das ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht, gab es nicht.
Ich denke hier war ich einfach nicht die richtige Zielperson.


4.

Für jemanden der bereits 18 ist und auf der Straße lebt wirkte Dorian auf mich sehr unreif und naiv.
Dennoch fand ich die Geschichte, ab da an, wo Dorian die Brille entdeckt spannend und fesselt. Aber auch das lies dann wieder nach weil sich das ganze „Rumgesuche“, im Verhältnis zum Ende und Anfang, einfach zu lange hingezogen hat. Somit wurde die Spannungsmomente auch immer weniger.
Desweiteren hätte ich mir nicht nur in Dorian mehr Tiefe gewünscht sondern auch in Melvin. Immerhin begleitet der Ihn in der Hälfte des Buches.
Die Lovestory, die natürlich nicht fehlen darf, ist meines Erachtens viel zu plump und unglaubwürdig. Er redet 2 Sätze mit Stella und Schwupps ist es sofort Liebe und ich höre nur noch, gefühlt jedes dritte Wort „Stella hier, Stella da“. Wobei bei man auch von Ihr nur sehr wenig erfährt.
Am Ende fand ich die Geschichte und Dorian nur noch nervig und wollte gar nicht unbedingt wissen wie es ausgeht. Das Ende war dann auch nicht wirklich herausragend.
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 5.

Die Protagonisten waren total überzogen und unglaubwürdig, deshalb wurde ich auch immer aus den Spannungsmomenten raus gerissen.

Fast jeder Charakter ist nach Klischees aufgebaut, was man ja in vielen Büchern hat und teilweise auch braucht, aber in diesem Buch sind diese dann auch dermaßen übertrieben und werden in fast jeder Szene dann auch nochmal erwähnt oder übertrieben dargestellt, so dass, es teilweise echt lächerlich wirkt. Manchmal dachte ich, ich lese eine schlechte Komödie.
Dabei enthält das Buch auch ernste Themen, denn die 18 jährige Cora verliert in diesen Buch Ihre ganze Familie und man merkt nicht den Ansatz von Trauer.
Auch andere Charakteren in diesen Buch sterben und auch da merkt man keine Anteilnahme es geht einfach so weiter als wäre nichts geschehen, im Gegenteil dann tauchen noch Karikaturen von Polizisten auf die natürlich auch total unlogisch dargestellt werden.
Es gibt auch Kokainabhängige in diesen Buch, da frage ich mich noch bis jetzt: „Warum?“. Was sollte denn diese Nebengeschichte. Das hatte mit den Hauptthema am Ende NICHTS zu tun. Warum bringt man sowas mit ein.
Eine Leserunde und Rezi findet ihr im Blog




6.

Es kam mir so vor, als ob der Autor unbedingt Witze und lustige Szenen einbauen wollte, um auch ja ein jugendliches Publikum anzusprechen. Zum Beispiel: wie oft da dicke Eier erwähnt werden. Zudem auch die übertriebenen unrealistischen Szenen, dass Radar, Quentin und Ben auf einmal die „coolsten“ und „angesagtesten“ Typen der Schule sind.
Auch die Szenen um das „Pinkeln“ fand ich jetzt nicht so witzig, mein Gott wie alt sind die 11? Fällt dem Autor da nichts besseres ein? Und dann werfen Sie natürlich auch noch die vollgepissten Flaschen auf die Fahrbahn, während der Fahrt. Echt super Idee!
Das der Roadtrip in Stunden aufgeteilt wurde, kam mir nur wie eine sinnlose Verlängerung des „Finales“ vor. Mich persönlich interessiert es nicht, was wer isst, wie oft wer auf einer Fahrt pinkeln muss oder wo die Gegenstände im Auto liegen.
Die ganzen vermeintlichen Spuren die dann doch keine waren, haben die Spannung auch nicht besonders steigen lassen, sondern einfach nur genervt, weil es so viele Hinweise und Vermutungen gab, die letzten Endes zu nichts führten.
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7. 

Den ersten Teil dieser Reihe fand ich noch gut, aber der Zweite konnte mich definitiv nicht dazu bewegen, weiter zu lesen. Zoey ist einfach nur nervig und ihr Handeln kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich fand es auch dumm, dass sie sich in jeden Typen verliebt der sie nur mal kurz anguckt.


 8. 

Bei diesem Buch ist es mir richtig schwer gefallen, das hier mit rein zu stellen. Ich habe es jedoch damals nur mit 2 Sternen bewertet und auch nach knapp der Hälfte des Buches abgebrochen. 


Bevor ich meine kritischen Worte äußere, möchte ich nochmal sagen, dass mir natürlich klar ist, dass das was der Autorin passiert ist und wovon ja das Buch handelt, wirklich schrecklich ist und ich es bemerkenswert finde, dass sie überhaupt darüber ein Buch geschrieben hat.

Lilly Lindners Schreibstil wird ja immer sehr gelobt und auch mir hat es am Anfang gut gefallen, jedoch war mir das verblümte und detailgetreue und hundert Gedankengänge dann doch irgendwann zu viel. Ich mag es halt dann doch, bei längeren Büchern, wenn mal eins, zwei Sachen auch einfach direkt „gesagt“ werden.
(Ich hoffe Ihr versteht was ich meine? Wenn sich das überhaupt einer komplett durch liest.)

Desweiteren konnte ich auch, ab da an, wo Sie im Bordell anfangt, das Handeln einfach nicht mehr nachvollziehen und fand es auch nicht mehr spannend. Zudem wird immer wieder beschrieben wie sie über Ihr essen nachdenkt, wie sie erbricht und wie schwach sie sich fühlt. Das war mir einfach zu viel, ich dachte bei den Buch so oft das ich immer wieder das gleiche lese. Mir ist natürlich auch klar, dass dies bei der Krankheit so ist und das sich bei Betroffenen wahrscheinlich alles nur darum dreht, aber für mich zum lesen war das einfach nichts. Hier war ich definitiv die falsche Zielperson.

9. 
Niveaulos, ekelhaft, dumm, abartig und unrealistisch wären die Wörter, mit denen ich dieses Buch beschreiben würde. 
Wie konnte das bitte auf die Bestsellerliste kommen?

BÄH


10.

Als ich muss sagen, dass ich diese Reihe jetzt nicht so schlecht fand, wie die anderen 9 Bücher in der Liste. Dennoch muss ich hier vor allem den Schreibstil kritisieren, denn ich haben etliche Passagen der Reihen nur so übersprungen. 


Die Charaktere und die Story fand ich wirklich Klasse, aber die detaillierten und vollkommenen ständigen Beschreibungen von jeden kleinsten Ort ging mir echt auf die Nerven. 


Ich meine mir ist schon klar das man auch mal die Orte beschreibt, aber irgendwann hat man sein Bild im Kopf und braucht nicht noch eine Beschreibung von den Haus und dann noch eine und so weiter.

Ich kann mich noch an eine Szene erinnern, da sind ein paar Leute in eine Lagerhalle gegangen und die Autoren beschreibt dies, als die Wände, das Tor, das Schloss vom Tor etc. 2 Seiten weiter, kommt noch eine Person, an genau das gleiche Lagerhaus und Sie beschreibt wieder wie es aussieht…..AHHHHHHH WARUM? Kann man bei mehr Seiten vielleicht mehr Geld für das Buch verlangen?

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8 thoughts on “10 Bücher, die fast jeder liebt, mit denen ich aber nicht wirklich etwas anfangen konnte”

  1. Hallo Yvi 🙂

    Mit "Mr. Penumbra" habe wir ja eine Gemeinsamkeit.Das Cover finde ich total schön und auch der Klappentext klingt interessant. Aber ich war genau so enttäuscht wie du.
    "Die Bestimmung" liegt noch auf meinem SuB und "Feuchtgebiete" habe ich total ignoriert. Ist vielleicht auch besser so. 😉
    "Der Hundertjährige" hat mich wiederum begeistert.

    Liebe Grüße
    Nicole

  2. Die sonderbare Buchhandlung von Mr. Penumbra fand ich auch niciht so gut, irgendwie hat mich das technische Zeug da echt genervt.
    Feuchtgebiete habe ich ignoriert… es reichen mir die Ausschnitte, die jemand damals in der Schule vorgeslesen hat. Bäh!
    Den hundertjährigen wollte ich eigentlich irgendwann mal lesen, weil er so nett klingt^^

  3. HAllo Yvi,

    würg – Feuchtgebiete fand ich auch furchtbar, aber ich habe es nicht als Buch betrachtet, dass viele mögen. 😀 Bisher kenne ich niemanden, der es gut fand. Vermutlich haben es alle gekauft, weil es so einen Wirbel gemacht hat und nur danach gehen ja Bestseller-Listen…nach Verkäufen, nicht danach, ob das Buch auch wirklich gut ist. 🙂

    Schade, dass du an Splitterfasernackt nicht herangekommen bist – ich fand es großartig und wie die Autorin mit Worten umgeht ist ebenso großartig! 🙂

    Die Chroniken der Schattenjäger fand ich ganz gut, aber auch nicht soooo das totale Wow-Buch.

    Die anderen Bücher habe ich bisher nicht gelesen. Der Hundertjährige und die Buchhandlung habe ich aber aufn SuB.

    Liebe Grüße,
    Anna

  4. Hallo Anna,

    der Schreibstil von Lilly Lindner war für mich Anfangs auch schön und erfrischend und mal etwas anderes, aber auf die Dauer einfach zu viel "drum rum gerede". Ich mag es eher dann doch direkt.

    LG
    die Yvi

  5. Hey 🙂

    Also bei "Die Bestimmung" und "Margos Spuren" stimme ich dir voll und ganz zu. Auch "Feuchtgebiete" kann ich vollkommen verstehen. Das Buch muss ja richtig ekelig sein. xD
    ABER bei dem zweiten Teil von House of Night und bei der Clokwork-Reihe nicht. Das kann ich leider überhaupt nicht nachvollziehen. xD Gut, dass Geschmäcker verschieden sind. 🙂
    Den Rest kenne ich nicht. 🙂

    Liebe Grüße, Mell

  6. Hallo Mell,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Die Clockwork Reihe fand ich auch nicht sooo schlecht, da haben mich halt nur vielen Beschreibungen gestört.

    Aber wie du schon schreibst, Geschmäcker sind halt verschieden und das ist auch gut so.

    LG
    die Yvi

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