#Rezension – Die Schrift des Todes

von C.J. Sansom

Verlag: Fischer Verlag

vielen Dank für das Rezensionsexemplar 

 

Inhalt Quelle 

Fischer Verlag:

Tudor-London, Sommer 1546: Die Ära König Heinrichs VIII neigt sich ihrem Ende zu. Unerbittlich bekämpfen sich Katholiken und Protestanten, die Jagd auf Ketzer wird immer gnadenloser. In dieser aufgeheizten Situation wird Matthew Shardlake in den Palast der Königin gerufen. Er soll ein brisantes Buch wiederfinden, das sie verfasst hat und das aus ihren Gemächern gestohlen wurde. Der Inhalt dieses Werkes könnte sie aufs Schafott bringen. Doch bevor Shardlake und sein Gehilfe Jack Barak die Suche aufnehmen, wird in London ein Drucker tot aufgefunden. Bei ihm findet sich eine Seite des Buches.

Meine Meinung:

Dies war ein wirklich toller historischer Kriminalroman. Der Schreibstil war sehr ausführlich und detailreich. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt und der Grund für den einen Stern Abzug. Ich bin leider kein Fan von „langen“ Stellen. In diesem Buch gab es aber dann die ein oder andere, wo ich dann mit meinen Gedanken abgedriftet bin, weil es langatmig war.
Jedoch war das Buch gesamt nicht langweilig, im Gegenteil, die Geschichte hatte „das besondere Etwas“. Besonders gefallen hat mir dabei, dass es nicht die typische Krimi Aufmachung war. Die Leichen, die im Buch vorkommen treten hier doch eher in den Hintergrund und das Buch behandelt so viel mehr Themen, die mich vor allem an der historischen Epoche sehr interessieren.
Es war einfach Klasse recherchiert und man konnte sich super in die Atmosphäre hineinversetzten. Ich kenne die anderen Teile noch nicht und konnte mich trotzdem super mit den Charakteren identifizieren und Ihr Denken und Handeln nachvollziehen. Die Unterschiede in den „Klassen“ wurden ebenfalls sehr gut dargestellt.
Die Geschichte war geprägt von Ideenreichtum und dadurch auch immer spannend und konnte mich total überraschen. Der Fall der gelöst wird ist super komplex und auch die Intrigen schafften es, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die Hauptcharaktere und auch die Nebenrollen waren hervorragend ausgearbeitet und werden mir sicher noch ein Weilchen im Gedächtnis bleiben. 
Mein Fazit: Klasse historischer Krimi und ich werde auf jeden Fall noch die anderen Bücher lesen!

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