#Rezension – Graues Land

von Michael Dissieux

Verlag: Lucifer-Verlag

 

Inhalt Quelle 

Lucifer-Verlag

Harvey und Sarah führen ein glückliches, ruhiges Leben in den Bergen. Als Sarah erkrankt, kümmert sich der alte Harv liebevoll um seine Ehefrau.
Doch eines Tages hat sich etwas geändert in der Welt da draußen. Es beginnt damit, dass die Fernsehsender kein Programm mehr ausstrahlen, dann fällt die Stromversorgung aus, auch das Telefon verstummt. Ein grauer Schleier umhüllt das Land. Eine trügerische Stille liegt über den Feldern, über dem Haus.
Des Nachts glaubt Harvey, Kreaturen ums Haus schleichen zu hören. Und die kurze Begegnung mit einer jener Kreaturen im Garten bringt die schreckliche Gewissheit, keiner Einbildung erlegen zu sein.
Harvey beschließt, in Erfahrung zu bringen, was zum Teufel mit der Welt geschehen ist. Und so steigt er in seinen rostigen Van und fährt hinüber zu seinem alten Freund Murphy, der ein paar Meilen die Straße hinab ein kleines Lebensmittelgeschäft betreibt. Doch dieser scheint bereits dem Wahnsinn anheim gefallen zu sein …

Meine Meinung:


Dieses Buch hat mich leider sehr enttäuscht. Meine E-Book Version hatte so ca. 172 Seiten (Print 262) und die ersten 30 Seiten fand ich Klasse. Ich konnte mich super in die düstere Stimmung hineinversetzten hatte sogar so ein richtiges gruseliges Gefühl und dachte wow. 

Der Autor hat einfach die Gegend toll beschrieben, so dass man sich mitten drin fühlte. 

Leider, hat er dann aber immer und immer wieder diese Beschreibungen eingebaut und ich habe einfach Vergebens auf Aktionen gewartet. Es wurde wirklich ständig beschrieben wie düster, grau, neblig und dunkel und leer alles ist. Auf Seite ca. dachte ich dann nur noch: „Mein Gott, ich habe es nun begriffen, es ist alles düster, grau, neblig und dunkel und leer“. Es hat mich nur noch genervt.

Unsere Hauptcharaktere ist ein 60 jähriger Mann und das Buch besteht eigentlich zu 80% aus seinen Gedanken, die aber immer irgendwie gleich sind. Es wiederholt ich einfach so unfassbar viel, das es einfach nur noch langweilig war. 

Auch als Harvey dann endlich mal durch die Gegend fährt passiert eigentlich groß nichts. Ich hätte mir einfach viel mehr Interaktionen mit HArv und den Zombies gewünscht aber es kam nichts. Die Dialoge die er dann mit einzelnen Personen führt, werden durch seine elenlangen Gedankengänge, die man gefühlt schon tausendmal gelesen hat, immer wieder unterbrochen. So dass sich die vermeintlichen Spannungsmomente nur stockend lesen ließen und dadurch einfach keine Spannung aufkam.

Am Ende habe ich es einfach nur noch überflogen, weil ich es endlich hinter mich bringen wollte, daher gab es leider nur ein Stern. Das war einfach nichts für mich, ich brauche halt Spannung!

1 thought on “#Rezension – Graues Land”

  1. Schade, ich habe auch noch die E-Book-Version auf meinem Kindle.
    Na mal schauen, wollte es zu Halloween lesen, aber dann läuft es ja nicht weg. Solche Wiederholungen fallen mir auch sehr intensiv ins Auge und irgendwann ist es ein Störfaktor.

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