#Rezension – Die Nacht schreibt uns neu

von Dani Atkins

Verlag: Knaur

Inhalt: Quelle Droemer – Knaur
Emma macht sich bereit für ihren großen Tag. Die Wimperntusche in ihrer Hand zittert ein wenig, aber ein bisschen Nervosität ist ganz normal, oder? Beim Blick in den Spiegel tasten Emmas Finger automatisch nach der alten Narbe dicht unter ihrem Haaransatz. Das sichtbare Andenken an die Nacht, die ihr Leben verändert hat. Und nicht nur ihres. Emma erinnert sich: an den furchtbaren Unfall auf dem Heimweg von ihrem Junggesellinnenabschied, an den Tod ihrer besten Freundin Amy, an ihren Retter Jack, an Richards liebevolle Reaktion, als sie ihn gebeten hat, die Hochzeit zu verschieben. Und an alles, was danach kam. Schließlich klopft es an der Tür. Jemand ist gekommen, um Emma nach unten zu führen. Wer? Lassen Sie sich überraschen!

Meine Meinung:


Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, da die „Achse meiner Welt“ zu einen meiner Lieblingsbücher 2015 gehört.

Dieses Buch ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass man vielleicht nicht immer mit Erwartungen an ein Buch rangehen sollte.

Ich kenne das Erste Buch von Dani Atkins und habe mir zu diesem Buch den Klappentext durchgelesen. Danach dachte ich sofort: „Wow, das klingt toll, ich muss es haben“.

Laut den Klappentext hatte ich ein trauriges , gefühlvolles Buch mit einer Liebesgeschichte gewünscht. Ich hatte gehofft, dass ich so wie in den ersten Roman, vielleicht wieder weinen muss und einfach emotional werden kann. 

Leider war dies nicht der Fall. Das Buch ist, meiner Meinung nach, eher in die Kategorie „Young Adult“ Roman ala „Kirschroter Sommer“, „Be with Me“ etc. einzuordnen. Hätte ich das vorher gewusst, wäre meine Bewertung eventuell besser ausgefallen.

Die 2 Sterne habe ich einmal für den Schreibstil gegeben, der mich im ersten Drittel des Buches, trotz der Story, noch fesseln konnte. Obwohl ich denke, dass die ein oder andere Passage besser nicht aus der „Ich Perspektive“ erzählt worden wäre.

Den zweiten Stern bekommt dieses Buch für die Geschichte mit dem Unfall. Hier war es leider auch das einzige mal, wo meine Gefühle getroffen wurden.

Von den Charakteren habe ich leider niemanden gemocht und es konnte auch keine wirklich glänzen oder herausstechen. Emma ist die meiste Zeit im Buch 27 Jahre. Ihr verhalten errinnert mich aber eher an eine 18-19 jährige. Wobei sie ebenfalls dumm und naiv auf mich wirkt. Vielleicht ist aber da einfach diese „Ich Perspektive“ dran schuld. Wir erleben das gesamt Buch aus Emma Ihrer Sicht. In den Buch gibt es von mehreren Personen Geheimnisse, leider war die Auflösung derer eigentlich immer sofort klar. Auch jeder in Lovelybook Leserunde wusste meistens sofort was passieren wird. Nur eben Emma aus der „Ich Perspektive“ nicht. Dadurch wirkten die Situationen teilweise unlogisch und dämlich (!Meine Meinung)

Es gab so dermaßen viele Szenen die von Klischees beladen waren, das ich einfach nur noch die Augen verleihern konnte. 

Bsp:       1. – Emma ist im Auto und läuft zu einer Haustür- es regnet – sie hat keine Jacke an, sondern nur eine Bluse- die natürlich nun wie eine zweite Haut durchsichtig an Ihr klebt

(Aber es kommt noch besser!!!!) Sie klopft an der Tür – Er öffnet mit nackten Oberkörper 

               2. – Er holt sich ein Pullover- was steht drauf?- natürlich Harvert-

Es zieht sich so durch das ganze Buch. In der LR wurde auch oft gesagt das es zwar Klischees sind, aber diese seien gut verpackt. Dem kann ich leider nur widersprechen, denn dieses Buch ist soooooo Mega vorhersehbar und verbirgt keine Überraschungen, das kann man dann nicht gut verpackt nenne, wenn ich vorher schon weiß was passieren wird.

Fazit: Der Fokus liegt hier eindeutig auf der Dreiecksgeschichte, was ich nicht in diesem Ausmaß erwartet habe, daher hat es mich einfach nur noch gelangweilt.

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