#Rezension – All die verdammt perfekten Tage

von Jennifer Niven

Verlag: Limes Verlag

vielen Dank für das Rezensionsexemplar 

Inhalt Quelle

Roman
Erscheinungstermin: 28. Dezember 2015
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Autorin konnte mich im vollem Umfang überzeugen. Es sind keine ewig langen Schachtelsätze vorhanden. Zudem ist das Buch in kurze Kapitel unterteilt, bei denen wir immer abwechselnt aus der Sicht von Finch und Violett lesen. Dadurch liest sich das Buch einfach flüssig und es kommt keine Langeweile auf. 

Trotz der doch eher kurzen Sätze, die das Buch hat, kann man sich hier einfach in alles hineinversetzten. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und  hat dadurch sehr viel Tiefe und holt den Leser an jeder Stelle ab.

Die Charaktere sind einfach spitze. Sie sind sehr gut ausgearbeitet und man lernt sie sehr gut kennen. Dadurch leidet und lacht man mit Ihnen mit.

Natürlich findet man auch das ein oder andere Klischee hier wieder, aber dies stört an diesem Buch überhaupt nicht, weil das Buch nun mal von Schülern handelt. Die Charaktere sind halt 17 Jahre alt und da passt es einfach. Trotz der Klischees, machen die Personen erstaunliche Erfahrungen und entwickeln sich einfach auch weiter.

Auch die Liebesgeschichte ist hier nicht plump sondern entwickelt sich wirklich langsam, was es für mich realistischer macht. 

Besonders gut haben mir die Dialoge gefallen, sie waren einfach modern und spritzig. Ich wiederhole mich zwar ungern, aber das Buch war wirklich an KEINER Stelle langweilig.

Die Thematik im Buch ist einfach mal was anderes und hat es für mich zu etwas überraschenden gemacht. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und zeigt was Schubladendenken und Mobbing alles auslösen kann. Ich empfehle hier auf jeden Fall auch das Nachwort der Autorin zu lesen, dies war irgendwie noch das i-Tüpfelchen.

Fazit: Die Geschichte hat mich einfach sprachlos gemacht. Es war einfach bezaubernd. Das Buch ist eine Emotionale Achterbahnfahrt.

4 thoughts on “#Rezension – All die verdammt perfekten Tage”

  1. Huhu:)
    Wow, deine Rezi hat mich glatt vom Hocker gehauen, du hast mich mit deiner Begeisterung so angesteckt, dass ich es sofort auf meine WuLi gesetzt habe:D Das Cover ist auch sehr schönt, macht bestimmt eine tolle Figur im Bücherregal:)
    Liebste Grüße
    Natalie

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    http://bookpandasbookobsession.blogspot.de/2015/12/gewinnspiel-1-jahr-book-obsession.html

  2. Hallöchen liebe Yvis,
    ach da habe ich doch gleich auf der ersten Seite eine Rezension gefunden, die mich anspricht! Dieses Buch ist einfach zum Niederknien. Ich liebe liebe liebe es. Von vorne bis hinten und wieder zurück. Ich habe nicht mit dem Ausgang der Geschichte gerechnet und auch das Nachwort der Autorin. Alles passt perfekt zusammen. Für mich ist es mein Lieblingsbuch 2015!

    Liebst, Lotta

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