#Rezensin – Krieger des Nordens

von Jonas Herlin

Verlag: blanvalet

vielen Dank für das Rezensionsexemplar 

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-7341-0189-2
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Blanvalet

Inhalt Quelle Verlagsseite:

Nichts kann diese Wikingerflotte aufhalten – außer der Kampf zweier Brüder um die Anführerschaft.

Die Langbootflotte des Wikingerfürsten Grimr Schädelspalter befindet sich auf dem Rhein mitten im Reich der Franken, als er nach einer Schlacht an seinen Wunden stirbt. Für seinen Sohn Olav ist klar, dass er nun die Führung der Flotte übernimmt. Doch sein Bruder Thorbrand greift ebenfalls nach der Macht. Plötzlich sind die Nordmänner in zwei Lager gespalten und können sich auf kein gemeinsames Vorgehen einigen, während sich ein Heer der Franken nähert. Was als gewinnbringendes Abenteur begann, endet in einem gewaltigen Kampf. Dem einen bringt er Ruhm, dem anderen den Tod.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist in kurze Kapitel aufgeteilt, in denen wir aus Verschiedenen Perspektiven lesen.

Die Charaktere sind wirklich gut ausgearbeitet, so dass man mit fiebern kann. Vor allem waren auch die Nebencharakter sehr gut beschrieben. Man hat zu vielen Personen eine kleine Geschichte gelesen, z. Beispiel wie der Name entstanden ist, wodurch auch die Nebencharakter gut im Gedächtnis geblieben sind.

Ich habe schon viele nordische Geschichten gelesen und oft war ich am Anfang mit den ganzen Personen oder Namen ein bisschen verwirrt, das war hier wirklich nicht der Fall. Einfach sehr gut gelöst.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es geht hier um Zwietracht zwischen 2 Brüder und natürlich, Schlachten, Kriege und blutige Kämpfe. Es ist zwar sehr blutig aber dennoch nicht übertrieben. Daher fand ich das durchaus sehr realistisch.

Neben diesen Schlachten merkt man aber auch deutlich, welche Entwicklungen die beiden Brüder machen. Wie Sie vor allem aus Ihren Fehlern lernen und dadurch über sich hinauswachsen. Ob natürlich immer alle Entscheidungen eine gute Entwicklung war, müsst Ihr selber lesen. 

Was mir besonders gut gefallen hat, ist das wir hier nicht den „typischen“ bösen und guten Bruder haben. Hier wird man einfach nicht so richtig hingeführt wer ist böse wer ist gut, sondern kann tatsächlich selbst entscheiden.

Von beiden Brüdern lernen wir im Laufe des Buches die Fehler und Macken kennen, die sie aber auch einzigartig machen.

Warum ich einen Stern abgezogen habe ist, weil mir einfach noch Emotional etwas gefehlt hat. Ich fand das Buch wirklich spannend und habe auch, als ich nicht zum Lesen kam, darüber nachgegrübelt aber das „gewisse Etwas“, wo man danach sagt: „Das hat mich besonders zum Lachen, nachdenken, weinen gebracht“ war nicht da.

Fazit: Ein sehr schöne nordische Geschichte rund um Kriege und Schlachten.


6 thoughts on “#Rezensin – Krieger des Nordens”

  1. Hallo Yvonne 🙂
    Oh das klingt klasse. Danke für die schöne Rezension. Das Buch wandert mal direkt auf meine Wunschliste. Ich versuche mich ja momenten mehr in der Highfantasy und da kommt mir das doch genau gelegen. 🙂
    Liebe Grüße
    Jacky 🙂

  2. Ach das ist ja noch viel besser 🙂
    So von Cover her hätte ich es jetzt da eingeordnet, aber das sind auch zwei Genre in denen ich mich noch nicht sooo gut auskenne. :))
    Liebe Grüße ♥

  3. Ich lese in letzter Zeit immer mehr Historische Romane – die erinnern mich an High Fantasy, nur dass halt alle klassischen Fantasy-Elemente fehlen. Das Cover sieht aber sehr cool aus – bei blanvalet haben die immer tolle Cover, zumindest sehe ich das so 😉

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