#Rezension – Planet der Affen

von Pierre Boulle

Verlag: Audible GmbH

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In einem Raumschiff, das mit Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall fliegt, begibt sich der Journalist Ulysse Mérou zusammen mit zwei Wissenschaftlern auf eine Mission, die die Erkundung des nächstgelegenen Sonnensystems zum Ziel hat. Zu ihrer großen Überraschung finden sie einen Planeten, der unserer Erde gleicht. Doch eine noch größere Verblüffung erwartet sie: Auf Soror, so der Taufname durch die Entdecker, leben menschenähnliche Wesen! Diesen scheint jedoch jedwedes rationale Denkvermögen zu fehlen, und kaum ist eine erste Verständigung hergestellt, werden sie allesamt gejagt und gefangen genommen von der herrschenden Zivilisation auf dem Planeten: Affen!

Schreckliche Experimente und einen schmerzvollen Tod vor Augen, muss es Ulysse gelingen, seine haarigen und hochintelligenten Entführer davon zu überzeugen, dass er anders ist, von einem fremden Planeten kommt und vor allem, dass er keine Gefahr darstellt. Besonders von Letzterem lassen sich aber nur die Wenigsten überzeugen… ©2014 Cross Cult. Übersetzung von Merle Taeger (P)2014 Audible GmbH
Meine Meinung:

Den Film kenne ich leider noch nicht, also kann dazu heute nichts schreiben. Ich bin also völlig unbefangen an dieses Hörbuch rangegangen.

Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig. Wie ich immer so gern schreibe, meine verhassten Schachtelsätze konnte ich nicht bemerken. Daher konnte man das Buch sehr gut nebenbei hören.

Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt wodurch der Roman von vorne bis hinten spannend ist und es kam an keiner Stelle Langweile auf. 

Die Geschichte ist einfach richtig gut und konnte mich voll überraschen. Meine Vorstellung von Planet der Affen war eigentlich immer so: „Naja geht da um welche die mit den Raumschiff auf einen anderen Planeten landen, wo Affen wie Menschen leben und die bekriegen sich dann“.

Dem war aber gar nicht so!

Zu einem sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und ich konnte mich super in die Charaktere hineinversetzten und auch „mitleiden“. 

Wir merken vor allem wie unser Hauptcharakter Ulysse Mérou an sich und den Geschehnissen wächst und das er auch zu einen „niederen“ Wesen immer mehr Zuneigung empfindet.

Zum anderen ist das Buch wirklich tiefgründig und regt zum denken an. Der Autor hat hier sehr gut recherchiert und bringt eine unglaubliche Intelligenz rüber. Das Buch behandelt vor allem viel Gesellschaftskritik und man kann es auch sehr gut in die heutige Zeit spiegeln.

Besonders toll ist natürlich die gesamte Idee des Buches, das die Affen auf einmal die „Menschen“ sind und die Menschen sind die „Tiere“ an denen z. Bsp. auch Experimente vorgenommen werden oder die man auch in Zoo´s bewundern kann.

Fazit: Ein super Klassiker, der mich auch voll überzeugen konnte. Der Ausflug in ein anders Genre hat sich hier auf jeden Fall gelohnt!

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