#Rezension – Zwischen Schnee und Ebenholz

von Ann-Kathrin Wolf

Verlag: IMPRESS


D: 3,99 €      
A: 3,99 €
Seiten    312
Alter      ab 14 Jahren
ISBN      978-3-646-60086-5

Inhalt Quelle Verlagsseite:

**Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist Schneewittchen in diesem Land?**
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…

Meine Meinung:


OMG ….. Das war einfach wieder ein Buch zum Haare raufen. 
Der Schreibstil war OK aber konnte mich nicht vom Hocker hauen, jedoch in Anbetracht das dies ein Debütroman ist, ist es OK.
Was mich besonders daran gestört hat, waren die ständigen Wiederholungen. Unsere Hauptperson in den Buch trinkt gefühlt 20 mal Kaffee geht 20 mal duschen und fühlt sich danach so viel besser.
Ich finde sowas hätte einem Lektorat doch auffallen müssen oder?
Was mich aber am meisten gestört hat war hier die Charaktere. Diese hatten für mich keinerlei Tiefe. Das einzige, was ich über Alex nun weiß ist, das sie ein Schwächling ist die gern duscht und Kaffee trinkt und ständig umkippt.
Sie wird auch wieder so schwach und dumm dargestellt, ich mag das einfach nicht. Mir ist ja schon klar, dass man möchte, das sich ein Charakter weiter entwickelt, deshalb muss man aber doch nicht immer so extrem sein. Aleks ist körperlich sehr schwach, sie wird in den Buch 4 od. 5 mal Ohnmächtig und kippt um. Desweiteren ist sie aber auch psychisch nicht in der Lage sich irgendwie zu wehren gegenüber Hänseleien in der Schule. Also einfach wieder so das „typische“ Mädchen, was dann durch einen Jungen aufgefangen wird und die von Ihrer besten Freundin verteidigt werden muss.
Warum tut man sowas? Ich war echt so genervt beim Lesen, dass ich kurz davor stand abzubrechen.
Auch die anderen Charaktere konnten mich nicht überzeugen es war alles so einfach gestrickt. Der Vermeintlich Gute ist in Wirklichkeit böse, der Vermeintlich böse ist in Wirklichkeit gut.
Desweiteren gab es dann auch allgemein so Sinnlosigkeiten. In den ganzen Buch wird nie etwas von Ihren Geburtstag erzählt und auf einmal steht dort folgendes:


Ernsthaft?

Oder auch der Lehrer William Grimm, er sit 23 Jahre und kennt weder die Serie Buffy noch GPS?
Versteh ich einfach nicht, es wird doch nicht erwähnt das er aus einer anderen Zeit kommt. Wieso soll er denn angeblich sowas nicht kennen?

Warum habe ich nicht abgebrochen? Ganz einfach, weil ich die Grundidee uns auch die Interpretation der Märchen durchaus gut fand. Es war auch eine gewisse Spannung durchaus vorhanden, Ich habe auch die ersten 60 Seiten in einen Rutsch gelesen und man darf wie gesagt nicht vergessen, dass ein Debütroman war.

2 thoughts on “#Rezension – Zwischen Schnee und Ebenholz”

  1. Hallo,

    ich habe jetzt extra nach Rezensionnen zu diesem Buch gegooglet und bin auf deinen Blog gestoßen. Ich kann dir nur zustimmen. Ich habe das buch heute ausgelesen und habe schon eine ganz rote Stelle an der Stirn, vom vielen auf den Tisch knallen.
    Du bist übrigens die einzige, die ich gefunden habe, die eine negative Rezension dazu verfasst hat. Jemand schrieb sogar von tollen willensstarken Charakteren. Da stellt sich mir die Frage: haben die anderen alle einen anderen Text gelesen als ich? Und wenn ja, dann fühle ich mich betrogen.
    Ich folge jetzt deinem Blog!

    Danke für die Rezi.

    Viele Grüße
    Twineety

  2. Hallo,

    oh vielen Dank, ich freue mich über jeden neuen Follower 😉

    Ich kann auch die positiven Rezensionen nicht verstehen, aber vielleicht haben manche Leute einfach ein Talent nur das "positive" bei einen Buch zu lesen. Oder zwischen den Zeilen zu lesen …. oder die hatten tatsächlich einen anderen Text *hihi*

    LG
    die Yvi

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