#Rezension – An jedem neuen Morgen

von Roger Rosenblatt

Verlag: Ullstein Verlag

Beschreibung Quelle Amazon:

Sammy mag morgens Vollmilch mit FrootLoops, Jessie ein Glas Sojamilch, Bobbies, der Jüngste, liebt Toast über alles. Roger Rosenblatt und seine Frau übernehmen den Haushalt ihrer Tochter Amy, als sie völlig unerwartet stirbt und ihren Mann sowie drei kleine Kinder hinterlässt. Die Großeltern versuchen, das Unfassbare für die Familie erträglich zu machen. Entscheidend dabei ist das Funktionieren des Alltags, sind die kleinen Pflichten, die Halt und dem Leben einen Sinn geben. Der innigste Moment des Tages ist das gemeinsame Frühstück, das der Großvater zubereitet, berühmt für seinen wunderbaren Toast. Als säßen wir mit ihm und seinen Enkeln am Tisch, begleiten uns Roger Rosenblatts kluge Beobachtungen und die von Liebe, Hingabe und Demut getragenen Gedanken. Ein schmerzhaft schönes Buch über das Glück, eine Familie zu haben.
Meine Meinung:
 

Der Schreibstil des Autors war ganz Ok, keine langen Schachtelsätze und auch sonst ganz in Ordnung. Das Buch ist in sehr kurze Abschnitte unterteilt die dann immer eine Episode aus den Leben wieder geben.

Das war auch mein Hauptproblem an dem Buch. Es waren mir da einfach zu viele Gedankensprünge drin. Es wird immer eine kurze Szene angerissen und dann plötzlich etwas ganz anderes wieder von neuen erzählt. Mir war das ganze einfach manchmal nicht ausreichend.


Um mal ein Beispiel zu nennen. Der Autor beschreibt eine Szene, wo beide Kinder an einer Nobelschule angemeldet werden sollen. Amy geht mit der Sekretärin spazieren, kommt wieder, sagt drei Mal Scheiße und das ganze Endet mit dem Satz, dass der Bruder genommen wurde und Amy nicht. So warum aber nicht und was während des Spazieren mit der Sekretärin passiert ist, erfahren wir einfach nicht. Es wird einfach ins nächste Kapitel gesprungen, welches nun wieder von Roger erzählt wie er Schreibkurse gibt.

Dadurch kam einfach keine Spannung auf und ich fand es irgendwann einfach nur langweilig. Es sind hier Rückblicke eines Familienlebens, welches aber für ein Buch einfach zu perfekt ist. Es passiert auch nicht wirklich etwas besonderes im Gegenteil es wird alles so überperfekt dargestellt.
Das Buch wirkt so übertrieben gut, so ist niemals ein richtiges Familienleben. Hier gibt es keine Streits keine Diskussionen einfach nichts was einen berühren könnte oder was mal Spannung erzeugt.
Zudem lernen wir in einigen Kapiteln einfach viel zu viele Namen kennen, die dann einfach nicht mehr in den Buch auftauchen. Auch das war total unnötig teilweise und machte das lesen um so schwieriger. Mir fehlten hier auch einfach die Emotionen.
Mein Fazit: Diesen Buch war einfach nichts für mich, es war zu langweilig zu gewöhnlich.



2 thoughts on “#Rezension – An jedem neuen Morgen”

  1. Huhu Yvi!

    Ich mag direkte Worte. Und die findest du hier definitiv! 😀
    Schade für dich und um die etwas "verschwendete" Lesezeit, aber vielleicht wird das nächste Buch ja wieder ein Highlight. 🙂

    Ich muss ja gestehen, ich bin nicht so der Fan von so Familiengeschichten/-romanen. Manchmal hab ich so Phasen, wo ich die gerne lesen mag, aber oft hatte ich dann einfach so… Friede-Freude-Eierkuchen-Verschnitte vor der Nase. Deswegen bin ich da vorsichtiger geworden und les das echt selten. Gut also zu wissen, dass man auch hier eher ein Bogen drum machen kann.^^

    Liebste Grüße
    Rebecca von http://book-a-loo.blogspot.de/

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