#Rezension – Koala

 

 von Lukas Bärfuss

vielen Dank für das Rezensionsexemplar 

 
€ 8,99 [D]
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74908-9

NEU
Erschienen: 08.02.2016
Inhalt Quelle Verlagsseite:

Ein ganz gewöhnlicher Mensch, sein ganz gewöhnliches Leben und sein ganz gewöhnliches Ende. Aber nichts an Lukas Bärfuss‘ neuem Roman will uns gewöhnlich erscheinen. Denn das Ende ist ein Suizid, und der ihn verübt hat, ist sein Bruder. Bärfuss spürt dem Schicksal des Bruders nach und begegnet einem großen Schweigen. Das Thema scheint von einem großen Tabu umstellt. Und von einem Geheimnis. Warum nannten seine Freunde ihn Koala? Wie kam er zu diesem Namen? Die Spurensuche wird zum Versuch der Selbtsvergewisserung. Über die Frage, warum jemand willkürlich den Tod gesucht hat, dringt Bärfuss zu einer anderen vor: Welche Gründe gibt es, sich für das Leben zu entscheiden?

Meine Meinung:

Das Buch ist durchzogen von ellenlangen Schachtelsätzen. Ich habe tatsächlich mal einen gezählt und bin auf 77 Wörtern in einen Satz gekommen. Das ist doch mal ordentlich oder?

Wer mein Blog, kennt weiß, dass ich kein Fan von Schachtelsätzen bin, in diesem Buch habe sie mich aber gar nicht so gestört. Denn dies Sätze hatten durchaus eine tolle Message und es waren eben nicht nur sinnlose Beschreibungen. 


Der Autor arbeitet in diesem Buch den Suizid seines Bruder auf und man erfährt einfach eine Menge. Vor allem auch aus dem Leben der beiden und es viel gemutmaßt und einfache, unscheinbare Dinge einfach mal hinterfragt.


In der Mitte des Buches driftet der Autor meines Erachtens leider ein bisschen vom eigentlichen Thema ab, in dem er hier viel über Australien und Koalas schreibt.  Aber auch das fand ich durchaus interessant, hätte nur in diesem Buch nicht unbedingt sein müssen.
Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, was einen durchaus mal nachdenklich stimmt.

 

2 thoughts on “#Rezension – Koala”

  1. Ja mir war mal nach was tiefgründiger, ab und zu muss das mal sein. Aber so ein Buch strengt mich schon deutlich mehr beim Lesen an.

    Und ich mag einfach Unterhaltungsliteratur mehr.

    Aber um mal Abwechslung rein zu bringen, habe ich dieses Buch auf jeden Fall nicht bereut.

    LG
    die Yvi

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