#Rezension – Skin. Das Lied der Kendra

von Ilka Tampke

Verlag: penhaligon Verlag

vielen Dank für das Rezensionsexemplar 

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Barbara Ostrop
Originaltitel: Skin (The Song Of The Kendra 01)
Originalverlag: Text Publishing, 2015

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 480 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 34 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7645-3143-0
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Penhaligon

NEU
Erschienen: 25.04.2016

Inhalt Quelle Verlagsseite:
Niemand weiß, woher sie kommt. Niemand weiß, zu wem sie gehört. Und doch ist sie ihrer aller Rettung.
Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …
Meine Meinung:

Der Schreibstil war sehr gut. Keine ellenlangen sinnlosen Beschreibungen aber dennoch genau so gut beschrieben, dass man sich die Gegend, die Personen, Ihren Glauben und die Art zu Leben sehr gut vorstellen kann.

Ich konnte hier wirklich in diese Welt eintauchen und alles sehr gut nachempfinden. Es war wie ein Film der beim lesen ablief.

Besonders gefallen hat mir zu einem die Personenanzahl. In letzter Zeit hatte ich doch des öfteren mal das Pech, zu Büchern zu greifen,wo man schnell auf Grund der Personenanzahl den Überblick verliert. Das war jedenfalls hier nicht der Fall.

Die Personen waren sehr gut ausgearbeitet, so dass man da auch mitfühlen konnte und die Entscheidungen waren nachvollziehbar. 

Ailia empfand ich als eine sehr starke Protagonistin. Sie ist in Ihrem Dorf ja doch eher die Aussenseiterin, dennoch setzt sie Ihren Willen durch und hört eben nicht auf die Anderen. Sie ist auch eben nicht, diese typische zerbrechliche Person die gerettet werden muss sondern nimmt die Dinge eben selbst in die Hand.

Natürlich gab es auch eine Liebesgeschichte, oder auch 2, die ich aber auch sehr gut fand. Dies war nicht das „typische“ „ewige“ hin und her. Es ging gleich klar zur Sache und es wurde Farbe bekannt, bei beiden Männern.

Ich habe nun auch schon negative Kritiken gelesen, die vor allem auch schlecht fanden, das Ailia in den Buch mit 2 Männern schläft. Das finde ich jedoch gar nicht schlimm, sondern eher realitätsnah und sie lernt beide ja auch zu verschiedenen Zeiten im Leben kennen. Wer ist heutzutage schon noch mit seiner ersten Liebe oder mit seinen ersten Sexualpartner zusammen? 

Was mir nicht so gut gefallen hat, war dass Ailia bei der Erpressung Ihre Stärke nicht gezeigt hat, sondern in diesem Fall alles einfach hingenommen hat, obwohl Sie nicht wirklich was zu verlieren hatte.

Der Zweite Kritikpunkt ist, dass ich mir noch mehr Bezug auf die Häute gewünscht hätte. Darum geht es ja schließlich in dem Buch. Hier sind doch einige Fragen offen geblieben z.Bsp. Wie entstand die Haut Fisch, Reh, …etc. Welche Haut ist denn besonders? Dürfen alle Häute untereinander heiraten? Welche Stellung hat welche Haut denn im Stamm?

Und eine Szene fand ich auch noch sehr seltsam fast schon eklig, die mit dem Fisch und Ailia im Wasser. Was sollte das denn?

Fazit: Ein wirklich tolles Fantasie Buch, mit ein paar kleinen Schwächen, über die ich jedoch hinweg sehen kann.


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