#Rezension – Billy Idol – Dancing with myself – Die Autibiografie

von Billy Idol

Verlag: heyne hardcore

€ 9,99 [D] 
€ 10,30 [A] | CHF 13,90* 
(* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, BroschurISBN: 978-3-453-67712-8
Erschienen: 09.05.2016
Inhalt Quelle Verlagsseite:
Sex, Drugs & Rock’n’Roll – die Bestseller-Autobiografie einer Ikone
Aufgewachsen in der englischen Arbeiterklasse, war Billy Idol mit seiner Band Generation Xneben den Sex Pistols und The Clash Teil der frühen Punkbewegung. Anfang der Achtzigerjahre zog er nach New York und startete dort eine einzigartig erfolgreiche Solokarriere voller Höhen und Tiefen.
Meine Meinung:

Als erstes muss ich natürlich fairerweise schreiben, dass dieses Buch natürlich nur für Personen geeignet ist, die Rockmusik und Punkrock mögen. Wenn man diese Art von Lebensstil nicht mag, wird man auch an diesem Buch sicherlich keinen Gefallen finden.

Der Schreibstil war erstaunlicherweise sehr gut. Man konnte den Geschehen und den Gedanken sehr gut folgen, auch wenn man natürlich nicht immer genauso so gehandelt hätte. Bei manchen Äußerungen war ich auch nicht immer einer Meinung, jedoch fand ich das diese Biografie sehr authentisch wirkte. Für mich war es sehr offen und ehrlich geschrieben und es wurde nichts schön geredet. Das mochte ich wirklich sehr. Besonders haben mir auch  die Gedanken gefallen, wo er noch ein Kind war und wir er bereits da Rückschlüsse auf seinem späteren Musikgeschmack gesponnen hat, weil z. Bsp. in seinen Wohnort das Wort „Rock“ drin ist etc.

Man bekommt hier einen wahnsinnigen Einblick in seine Welt und das nicht nur auf die Musik bezogen. Der Lese wird mitgenommen zu den harten Machenschafften im Musikgeschäft aber auch zu schönen Momenten. Oftmals war ich sprachlos was er tatsächlich alles von sich preisgibt und wie oft er „dem Tode nahe“ war. Die Szene mit den Motorradunfall ist wahnsinnig gut beschrieben und hat mir einen absoluten Gänsehautmoment beschwert. 

Ich habe aber auch Punkte abgezogen da ich das Buch doch sehr monoton fand und an vielen Stellen dann auch ein wenig langatmig. Zum einen kann das an den vielen Namen gelegen haben. Ich finde die Anzahl der Namen, die in diesen Buch auftauchen einfach zu viel. Vor allem habe ich eben nicht zu jeden, der aufgezählt wurde, einen Bezug gehabt. Dadurch viel es mir natürlich schwer, die Personen auseinander zu halten und war dann auch genervt.

Ein weiterer Punkt, der mich gestört hat, ist das Themen teilweise in 5 Kapitel angeschnitten wurden aber dann erst im 6. Näher erläutert. Auch das fand ich eher negativ, es sollte sicher Spannung aufbauen, hat aber bei mir leider nicht geklappt.

Fazit: Eine sehr ehrliche und authentische Autobiografie.

2 thoughts on “#Rezension – Billy Idol – Dancing with myself – Die Autibiografie”

  1. Sicherlich interessant! Ich mag seine Musik und habe ihn auch mal live erlebt….da war er "Vorband" von Bon Jovi….natürlich nach seinen größten Erfolgen, aber ich weiß nicht mehr, ob es vor oder nach dem Motorradunfall war….denke aber vorher..
    Liebe Grüße
    Martina

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