#Rezension – Kinder des Nebels

von Brandon Sanderson

Verlag: heyne

€ 15,00 [D] € 15,50 [A] | CHF 20,50* 
(* empf. VK-Preis)
Paperback, BroschurISBN: 978-3-453-52336-4
Erschienen: 06.07.2009
Inhalt: (Angabe Verlagsseite)
Vom Untergang eines magischen Reiches
Seit über eintausend Jahren ist die Welt von Asche bedeckt. Seit über eintausend Jahren herrscht der unsterbliche Lord Ruler und versklavt das Volk der Skaa. Die Hoffnung scheint längst verloren, bis eines Tages ein junger Mann mächtige Fähigkeiten entwickelt und eine Schar von Rebellen versammelt. Sein Plan: Er will sie ebenfalls die Kontrolle über die magischen Kräfte lehren – und den allmächtigen Lord Ruler stürzen …
Der atemberaubende Auftakt einer neuen großen Saga.
Meine Meinung:

Endlich mal wieder ein 5-Sterne Buch. Vielen Dank an alle, die mich überredet haben dieses Buch nun endlich zu lesen.

Der Schreibstil war einfach Klasse. Für mich genau das richtige Maß an Beschreibungen, so dass es nicht langweilig wurde. Besonders gut hat mir am Schreibstil gefallen, dass der Autor uns die Personen anhand von kleinen Storys nahe führt. Dadurch konnte ich mir sofort ein Bild machen und habe mir die Personen auch direkt eingeprägt.

Jede einzelne Charaktere ist super ausgearbeitet, ohne dass es jedoch langatmig oder gar langweilig wurde. Ich konnte mich super hineinversetzten und lernte alle sehr gut kennen. Auch die Entwicklungen die jeder einzelne durchmacht ist sehr gut durchdacht gewesen und ich konnte alles nachvollziehen. Die Dialoge wahren sehr modern, spritzig und witzig, so dass ich förmlich durch die knapp 900 Seiten flog.

Das Setting war ebenfalls gut beschrieben, nicht zu detailreich, so dass auch noch Spielraum für eigene Vorstellungen blieben.

Die Kampfszenen waren sehr brutal, dadurch empfand ich es durchaus als realitätsnah, würde das Buch aber erst ab 16 empfehlen. Was ich an den Kampfszenen jedoch nicht realistisch fand, war der Ausgang. Das wirkte schon manchmal ein wenig übertrieben (11 gegen 1). Genau wie die Wunden die dann überlebt werden. Hätte meiner Meinung nach auch nicht sein müssen, da die Geschichte auch so überzeugend war.

Die Geschichte war sehr spannend und die Fantasy-Elemente einzigartig. Ich habe was ähnliches bisher noch nicht irgendwo gelesen. Am Anfang fand ich die Geschichte schon ein bisschen vorhersehbar, vor allem was die Liebes-Story angeht, aber am Ende gab es durchaus überraschende Wendungen. Die Liebes-Story stand auch keineswegs im Vordergrund, hat der Geschichte aber das „Gewisse etwas“ gegeben. Ein paar langatmige Szenen gab es dann doch, aber diese liegen einfach an meinen Geschmack. Ich konnte mit den „religiösen Geschwafel“ leider nicht so viel anfangen. Aber es hat zur Geschichte einfach dazu gehört und sich am Ende auch gut ins Bild gefügt, so dass mich dass Buch zu 100% überzeugt hat. Hier werde ich definitiv weiterlesen.

Fazit: Ein großartiger Start einer Reihe die mich sehr überraschen konnte.

1 thought on “#Rezension – Kinder des Nebels”

  1. Hallo!

    Tja das ist eben Brandon Sanderson ;-)Wer kann, der kann. Das Buch liegt auch noch auf meinem SuB und ich hoffe ich werde es dieses Jahr auch noch lesen. Schöne Rezi! Ich sollte das buch mal weiter oben auf meinem SuB platzieren, damit ich es nicht vergesse.

    Viele Grüße
    Twineety

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.