#Rezension – Das Spiel – Opfer

von Jeff Menapace

Verlag: heyne

vielen Dank für das Rezensionsexemplar
€ 9,99 [D] 
€ 10,30 [A] | CHF 13,90* 
(* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, BroschurISBN: 978-3-453-67707-4
Erschienen: 11.07.2016
Inhalt: (Angabe Verlagsseite)
Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Farelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …
Meine Meinung:
Leider konnte mich dieser „Thriller“ nicht überzeugen. Der Schreibstil war OK aber auch nichts herausragendes. 

Die Geschichte war viel zu viel konstruiert und sehr vorhersehbar. Jeder der schon einige „Horror“ oder „Thriller“ gesehen oder gelesen hat weiß hier genau was passiert.
Ich kann nicht abstreiten, dass dieses Buch eine gewisse Spannung hat, jedoch ist die Auflösung dann meistens genau dass gewesen, was ich mir gedacht habe. Daher konnte ich hier sehr oft nur die Augen verleiern.

Die beiden Psychopathen sind zwar sehr gut ausgearbeitet aber leider doch diese typischen Stereotypen. Der eine natürlich nur auf Sex aus und der andere der Intelligente.

Auch unser „ach so glückliche“ Familie ist von Klischees nur so vollgestopft. 2/3 des Buches wird nur erzählt wie glücklich dass Paar nach 12 Jahren Ehe noch ist. Das war einfach nur nervig. Da es immer wieder auf die „Liebe“ und „wie scharf“ die beiden noch aufeinander sind hinauslief. Grundsätzlich finde ich dass nicht schlimm, aber es handelt sich hier um einen Thriller und dafür hat dieser Teil der Geschichte einfach zuviel Platz eingenommen.
Es wirkte so übertrieben künstlich, damit man auch ja begreift, dass dies die „Guten“ sind. Auch die Dialoge zwischen den Pärchen war nicht gerade realistisch. Ich habe den Autor die Geschichte nicht abgekauft, somit kam einfach keine Angst auf, die ich ja gerne ein bisschen hätte bei einen Thriller. 

Auch das Spiel, welches die Psychopathen gespielt haben war mega schlecht. Eher ein 08/15 Ding. Hier habe ich mir viel mehr Psychothriller erhofft. Das Einzigste was vielleicht krasser war, als bei anderen Büchern, war dass Kinder involviert waren. 

Das Ende war auch nur OK. Der Autor hätte meiner Meinung nach die Hinweise vorher weglassen müssen, denn überrascht hat es mich auch hier nicht.

Fazit: Leider eine sehr vorhersehbare 08/15 Geschichte. 

1 thought on “#Rezension – Das Spiel – Opfer”

  1. Hallo Yvi!

    In gewisser Weise kann ich Dich absolut verstehen. Ich, ein absoluter Horrorfilmfan, habe schon unfassbar viele Genrebeiträge gesehen und mir war deshalb auch klar, wie "Das Spiel: Opfer" enden wird. Nichtsdestotrotz konnte mich die Geschichte aber fesseln/unterhalten und auch die Charaktere fand ich irgendwie sympathisch. Aber Geschmäcker sind nun mal verschieden…. Ich werde den 2. Teil auf jeden Fall lesen! =)

    Liebe Grüße
    – Peter
    http://petersbuecherkiste.blogspot.de

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