#Rezension – Fangboys Abenteuer

von Jeff Strand

Verlag: Voodoo Press

Inhalt: (Angabe Verlagsseite)

 

Nathan Pepper sah wie ein gewöhnliches Baby aus – außer, dass er einen Mund voller gruseliger scharfer Zähne hatte. Sein Leben begann damit, dass seine Großmutter dringend empfahl, ihn so bald wie möglich umzubringen. Man kann deshalb wohl sagen, dass für Nathan kein typisches Dasein bestimmt war.

 

Er hasste den Spitznamen »Fangboy«. Aber keiner konnte leugnen, dass er der furchteinflößendste kleine Junge in der ganzen Stadt war. Und er würde alle möglichen Abenteuer erleben. Tragische Abenteuer, wie das Schicksal seiner Eltern. Gefährliche Abenteuer, wie seine Begegnung mit dem zwielichtigen Professor Mongrel. Spannende Abenteuer, wie der Ritt auf einem wildgewordenen Pferd, das er nicht zum Stehenbleiben bringen konnte. Du denkst dir dann: »Na ja, er sollte einfach abspringen.« Aber das kann er NICHT, weil es zu schnell rennt, und er sich ein Bein brechen könnte. Und ja, ein besonders grauenvolles Abenteuer, das allerdings nicht sehr ausführlich beschrieben wird.

 

Wird es für Nathan ein glückliches Ende geben? Wird er jemanden beißen? Versammle deine Familie und deine gestörtesten Freunde, backe einige Schokoladencookies und genießt zusammen die schwarze Komödie FANGBOYS ABENTEUER, eine bizarre, aber rührende und zugleich ziemlich geschmacklose Geschichte, die – Stolz beiseite – eine Generation prägen wird.
Meine Meinung:
Das fiel mir recht schwer es zu bewerten. Das Buch war von vorne bis hinten spannend und ich habe es gern und schnell gelesen.
Der Schreibstil war gut, aber an der ein oder anderen Stelle verbesserungswürdig. Der Autor hat hier für Nebencharaktere teilweise eine spezielle Art, wie diese sprechen. Jedoch gab es durchaus auch mal 2 Gleiche, was ich verwirrend fand
 
Charaktere die wir kennen lernen gibt es doch viele. Daher haben nicht alle unbedingt Tiefe. Aber unsere Hauptfigur lernen wir sehr gut kennen und man kann sich gut hineinversetzten und mitfühlen.
 
Die Geschichte an sich ist am Ende viel zu übertrieben und überzogen aber dennoch hat es mich gepackt. So ne Art Trash Story auf die ich gar nicht vorbereitet war, da die erste hälfte des Buches nichts dergleichen andeutete. Hier werden viele Themen auch nur oberflächlich angesprochen, aber auf eine spezielle Art und Weise, die es für mich wieder einzigartig machte. Besonders ist mir auch der Humor und Sarkasmus aufgefallen.
 
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies nicht eine Geschichte für jedermann ist. Man muss sich ein bisschen darauf einlassen, da vieles doch sehr überspitzt ist.
 
Fazit: Eine bizarre Geschichte, die aber dennoch ein ernstes Thema mit viel Humor und Sarkasmus verpackt.

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