#Rezension – Schwestern der Wahrheit

vielen Dank für das Rezensionsexemplar

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Vanessa Lamatsch 

Originaltitel: Truthwitch (Witchland 1)

Originalverlag: Tor Teen, New York 2016

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 1 farbige Abbildung

ISBN: 978-3-7645-3134-8

€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penhaligon

Erschienen: 22.08.2016

Inhalt: (Angabe Penhaligon)

Eine gefährliche Wahrheit. Zwei Freundinnen mit einer magischen Gabe. Drei Reiche vor dem Krieg.

Manche Menschen werden mit einer magischen Begabung geboren, die ihnen besondere Kräfte verleiht. Safiya kann Lüge von Wahrheit unterscheiden, ihre Freundin Iseult sieht Gedanken und Gefühle. Die beiden wollen frei sein und niemandem dienen. Als sie einen folgenschweren Fehler begehen und der Krieg immer näher rückt, müssen Safi und Iseult sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen. Doch die größte Gefahr trägt Safi in sich: Ihre Wahrmagie ist extrem selten und manche würden alles tun, um sie in ihre Gewalt zu bringen …

Meine Meinung:

Hier viel es mir richtig schwer, die Punkt einzuordnen. Denn einer seits gefällt mir das Buch, anderseits fallen mir wirklich viele negative Sachen auf, die am Ende eigentlich überwiegen. Aber trotz diesen Sachen hat mir das Buch gefallen und es hat mich sehr gut unterhalten.

Der Schreibstil war gut, aber jetzt nichts, was irgenwie raus sticht, weder positiv noch negativ. Besonders gut fand ich, dass das Buch aus verschieden Personen geschrieben ist. So war das Buch sehr vielschichtig und meist nicht langweilig. 

Der Einstieg ins Buch ist mir unwahrscheinlich schwer gefallen. Das lag vor allem daran, dass wir in dieser Fantasywelt mitten im Geschehen rein geworfen werden. Das ist Grundsätzlich nicht schlimm aber hier werden einen so viele Begriffe (Strangbruder, Sprachmagis, Herzstrang) um die Ohren geschmissen die aber erst 70 Seiten später erklärt werden. Dadurch habe ich am Anfang echt nur Bahnhof verstanden.

Das ist eigentlich genau das Hauptproblem. Für meinen Geschmack hätte man das „Liebesgeschwafel“ und die „lange Reise“ durchaus verkürzen können und mehr die Welt erklären. Ich habe eben bis jetzt noch nicht so Recht die Zusammenhänge kapiert. Warum hasst man das Volk von Iseult so? Warum heißen die „Obersten“ überall anders? Wieso gibt es da Menschen die scheinbar unsterblich sind? 

Das sind alles so Dinge die angedeutet werden, aber eben nicht erklärt und dadurch empfinde ich eben manche Dinge auch als unlogisch. Mir ist schon klar das es noch Geheimnisse geben muss da es ja der erste Band einer Reihe ist. Aber diese Welt hätte man ruhig im ersten Band beschreiben können. Und bei der „Liebesduselei“ kann ich nur die Augen verleihern. Ich habe damit, dass eine Liebesgeschichte mit drin ist kein Problem. Aber Sie fällt mehrmals „ausversehen“ auf ihn drauf. Das kann nicht euer Ernst sein?

Es gab aber auch positive Dinge. Es ist einfach eine Grundspannung in dem Buch die mich fesseln konnte. Besonders gut haben mir die Charaktere gefallen. Diese sind richtig gut ausgearbeitet und man lernt sie sehr gut kennen. Vor allem die starke Mädchenfreundschaft konnte mich überzeugen. Aber auch diese gewisse Art von Humor und das wir hier fast nur starke Frauen haben. Keine Prinzessinnen die in Ohnmacht fallen 😉

Fazit: Eine ausbaufähige spannende Geschichte.

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