#Rezension – Todesmärchen

von Andreas Gruber 

vielen Dank für das Rezensionsexemplar. 

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 544 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48312-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 15.08.2016

Inhalt Angabe Verlag

Es war einmal in dunkler, abgrundtiefer Nacht ein böser, bitterböser Mann …

In Bern wird die kunstvoll drapierte Leiche einer Frau gefunden, in deren Haut der Mörder ein geheimnisvolles Zeichen geritzt hat. Sie bleibt nicht sein einziges Opfer. Der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder und BKA-Kommissarin Sabine Nemez lassen sich auf eine blutige Schnitzeljagd ein – doch der Killer scheint ihnen immer einen Schritt voraus. Währenddessen trifft die junge Psychologin Hannah im norddeutschen Steinfels ein, einem Gefängnis für geistig abnorme Rechtsbrecher. Sie soll eine Therapiegruppe leiten, ist jedoch nur an einem einzelnen Häftling interessiert: Piet van Loon. Der wurde einst von Sneijder hinter Gittern gebracht. Und wird jetzt zur Schlüsselfigur in einem teuflischen Spiel …

Meine Meinung:

Der Schreibstil war schon sehr gut und flüssig, allerdings habe ich bereits nach circa 50 Seiten gemerkt, dass es sich ganz schön zieht und mir noch das Hörbuch bei audible gekauft.

Die ersten 300 Seiten konnte mich auch vollkommen überzeugen und ich war da sogar bei 5 Sternen. Allerdings werden die letzten 200 Seiten so absurd und unrealistisch dass es mir nicht mehr ganz so gut gefallen hat. Man weiß da dann schon wer der Täter war und wie alles teilweise alles zusammenhängt und dann zieht sich das eigentlich „fangen“ des Täters so unglaublich. Es gibt am Ende dann zwar doch noch eine Überraschung aber so unglaubwürdig.

Generell wirkte dieses Buch  auf mich so unglaublich vollgestopft mit Nebencharaktere und mit einzelnen Szenen. Ich kann schon nachvollziehen, dass man das Buch sehr spannend findet, aber mein Geschmack hat es nicht ganz getroffen, weil einfach zuviel passiert. Es wirkt einfach zu konstruiert und gewollt anders, wie anders Thriller. 

Dennoch hat mir die eigentliche Geschichte sehr gut gefallen. Die Idee war einfach mal was besonderes und ich wäre auch nie auf die Auflösung gekommen. Nur glaubwürdig war es nicht, daher ist in dem Moment bei mir auch der Spannungsfaktor gesunken.

Die Charaktere, egal ob sympatisch oder nicht, haben mir alle sehr gut gefallen. Sie waren alle sehr gut ausgearbeitet und hatten etwas Besonderes. Vor allem hat mir aber auch Sabine gefallen. Sie war hier einfach die schlaue und eine sehr starke Persönlichkeit, die auch mal Widerworte gibt.

Fazit: Hier wäre „Weniger“ mehr gewesen. Es konnte mich nicht ganz überzeugen.

1 thought on “#Rezension – Todesmärchen”

  1. Ich hab das Buch gar nicht als so vollgestopft empfunden, aber wenn ich es noch mal Revue passieren lasse, kann man schon sagen, dass es Schlag auf Schlag geht und auch viel passiert und das Ganze auch noch in verschiedenen Handlungssträngen. Mich hatte die Story aber zu diesem Zeitpunkt schon so gepackt, dass ich einfach nur noch wissen wollte, wie es ausgeht und gelesen und gelesen und gelesen habe 🙂

    LG Gabi

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