#Rezension – Winterblut

Von Giles Kristian
Verlag:  Heyne Verlag                   

vielen Dank für das Rezensionsexemplar

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(* empf. VK-Preis) Taschenbuch,

Broschur

ISBN: 978-3-453-43825

NEU
Erschienen: 14.11.2016

Inhalt: (Angabe Verlagsseite)

Norwegen, A. D. 785: Der Krieger Sigurd Haraldarson hat blutige Rache geschworen, doch König Gorm, der einst seinen Vater verriet, lebt immer noch. Und solange ein Atemhauch in ihm ist, so lange ist der Blutdurst Sigurds nicht befriedigt. Aber Sigurd und seine Mannen brauchen mehr Waffen und mehr Silber, um ihre Aufgabe vollbringen zu können. Die Waffenbrüder machen sich auf nach Schweden, um Schlachtenruhm und Söldner für ihre Sache zu gewinnen. Im Angesicht Walhallas geraten sie in ein Inferno aus Eis und Blut …

 

Meine Meinung:

Im Großen und Ganzen war das ein sehr gelungener 2. Band der Reihe. Dennoch gab es hier einige Schwächen. Ich fand den Schreibstil zwar gut aber ich habe schon bessere gesehen. Was mich am Schreibstil besonders gestört hat, war das Dialoge immer wieder durch Gedanken unterbrochen wurden. Das ist natürlich wie immer Geschmacksache, aber ich lese halt Dialoge tatsächlich lieber in einem Stück. Also abwechselnd von der jeweiligen Person. Hier war es halt so, das jemand was sagt, dann liest man die Gedanken und dann erst die Antwort. Ich finde das nimmt irgenwie die Spannung raus.

Das war leider auch das Problem, warum ich nur 3 Sterne gegeben habe, das Buch hat ca. 150 Seiten gebraucht um dann endlich in Fahrt zu kommen. Ich fand die ersten 150 Seiten jetzt nicht super schlecht, aber mich konnte es irgenwie nicht so packen. Es war mir auch irgendwie zu unblutig.

Aber als dann Dinge endlich losgingen war es wieder sehr gut. In den einzelnen „starken“ Szenen war die Spannung dann selbstverständlich auch da, wie ich mir das gewünscht habe.  

Was ich aber besonders positiv fand, war die realistische Ausdrucksweise der Wikinger. Zudem sind die Charaktere wie im ersten Teil sehr gut ausgearbeitet und durch die vielen Gedanken bekommen diese natürlich auch wahnsinnig viel Tiefe. Die Charaktere sind auch super unterschiedlich und wirklich sehr interessant.

Fazit: Ein hoch und ein runter, aber dennoch nicht schlecht.

 
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