#Rezension – Die Insel der besonderen Kinder

 

von Ransom Riggs

erschienen im Knaur e-book Verlag

€ 9,90 [D] inkl. MwSt.

e-book
ISBN: 978-3-426-41195-7
Erschienen: 02.11.2011

Inhalt lt. Verlag:

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.
Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Meine Meinung:
Der Schreibstil war nichts wirklich besonderes und sehr gewöhnlich. Er beschreibt die Gegenden sehr gut, so dass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Auch die Personen beschreibt er äußerlich sehr gut. Das wird natürlich noch durch die Bilder verstärkt.

Leider war es das aber auch aus meiner Sicht schon. Von der gefühlswelt der Personen bekommen wir leider nur sehr wenig mit. Und wenn , dann kratzt  tatsächlich alles nur an der Oberfläche. Ich konnte mich hier in keinen Charakter wirklich rein versetzten. Sie waren alle sehr farblos was Ihren Charakter angeht. Den einzigen den wir besser kennen lernen, ist Jacob. Aber auch er war mir eher unsympathisch und ich konnte sein Handeln nicht immer nachvollziehen. Das fängt schon damit an, wie er sich bei seinen Job verhält. Ich gehe aber mal davon aus, dass es einfach auch so sein sollte, das man ihn am Anfang vielleicht nicht mag. Denn im Laufe des Buches wird er schon etwas netter. Wobei man eine große Entwicklung der Charaktere nun nicht hat. Die Erwachsenen in diesem Buch werden alle samt irgendwie unterbelichtet dargestellt. Vielleicht war der Autor der Meinung, dass  pubertierende die Erwachsenen so wahrnehmen. Wobei das dann deutlich überzogen war.

Die Geschichte war bedauerlicherweise sehr langatmig. Das Bild auf den Cover verspricht in meinen Augen so viel, was man am Ende nicht bekommen. Es kam bei mir überhaupt keine Spannung auf und die „Bösewichte“ waren so 0815. Ich hatte hier auf viel mehr „Action“ und grusel gehofft. Aber wenn ich mich so im Nachhinein an die Geschichte erinnere, dann läuft er eigentlich ständig nur von A nach B. Es ist alles so wahnsinnig unkreativ und auch vorhersehbar. Es dauert schon sehr lange bis Jacob auch endlich mal zu der eigentlichen „Insel der besonderen Kinder“ kommt. Erst auf den letzten 50 Seiten wird es wirklich mal spannend. Aber das ist mir einfach zu wenig.


Fazit: Mega langweilig, nur die letzten Seiten hatten ein bisschen Spannung.

Weitere Rezensionen:
Nightingale´s Blog
Leselurch
Die Rabenmutti
Büchersüchtiges Herz
Tintenmeer
Bellas Wonderworld 

4 thoughts on “#Rezension – Die Insel der besonderen Kinder”

  1. Hallo Yvi,
    „Die Insel der besonderen Kinder“ habe ich vor einiger Zeit gelesen und im Kino geschaut. Mir hat das Buch sehr viel besser gefallen als der Film (die Rezension zum Film findest du auch schon auf meinem Blog). Gleichzeitig muss ich sagen, dass mir der Film eigentlich nur deshalb nicht gefiel, weil er sehr stark in der Welt von Tim Burton spielt. Ich persönlich fand „Charlie und die Schokoladenfabrik“ damals keinesfalls schlecht, aber seine späteren Filme waren mir oft zu überzeichnet.
    Liebe Grüße, Marie

    1. Also mir geht es da anders, ich hoffe das der Film ein „klassischer“ Tim Burton ist. Bei diesem Buch darf der Film ruhig mal abweichen, sonst schlafe ich beim gucken am Ende noch ein. Ich mag aber auch fast alle Tim Burton Filme. 😉

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