#Rezension – Royal Blood – Schattenkrone

von Eleanor Herman

vielen Dank an den FJB Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Hardcover
Aus dem Amerikanischen von Anna Julia und Christine Strüh
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-8414-2230-9

 

 

Inhalt: (Angabe Verlagsseite)

Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht …

Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden.

Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen.

Wem kannst du trauen?
Und was ist am Ende stärker?
Das Schicksal?
Magie?
Oder deine Feinde?

Meine Meinung:

Der Schreibstil war sehr an ein junges Publikum gerichtet und bei manchen Formulierungen und Wörter hoffe ich dass es tatsächlich nur an der Übersetzerin lag. Generell ist der Schreibstil nicht anspruchsvoll und man kann das Buch gut und flüssig lesen. Was mich daran gestört hat waren einfach Wörter und Begriffe die nicht zur Geschichte gepasst haben. Wir befinden uns hier ca. 340 vor Christus in Griechenland und da sind so Wörter wie Lammellenjalousie, Glasscheibe oder auch Landpomeranze (süddeutscher Studentenausdruck) nicht realistisch. Die Bewertung fiel mir dadurch wirklich schwer. Wieviel „Gewicht“ soll man diesen kleineren Makeln geben?

Die Geschichte fand ich nämlich richtig gut. 

Die Charaktere waren wirklich gut und detailliert beschrieben. Ich konnte mich wunderbar in die einzelnen Situationen und Emotionen hineinversetzen. Besonders gut haben mir hier auch die weiblichen Charaktere gefallen, da diese nicht als Schwächlinge dargestellt wurden. Auch die besondere Fähigkeiten fand ich sehr gut und vor allem auch kreativ. Der tolle Wechsel der Perspektiven führte dazu, dass man die vielen Personen gut kennen lernt und auch versteht. Dadurch wirkte das Buch sehr dynamisch und nicht langatmig oder gar langweilig. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass wir die Gegenspieler eben genauso gut kennen lernen wie die „Guten“. Dadurch war auch deren Handeln durchaus nachvollziehbar.

Die Handlung ist sehr abwechslungsreich, besonders und vor allem richtig spannend.  Toll ist natürlich der Bezug zur echten Geschichte, da es sich hier um die Geschichte von Alexander dem Großen mit Fantasy handelt. Ich fand es überhaupt nicht vorhersehbar und immer spannend.

Fazit: Der Schreibstil hatte an der einen und anderen Stelle seine Schwäche, die Geschichte holt das aber wieder voll und ganz raus.

 
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