#Leserunde #Rezension – „ES“ von Stephen Kings

Ich nehme an einer tollen Leserunde Teil. Diese wurde von Andreas auf Ihren Blog Leseblick ins Leben gerufen. Der Anlass ist natürlich die Neuverfilmung, die ich mir defintiv auch angucken werde. Wer gern mit einsteigen möchte kann das gerne noch auf Ihren Blog oder bei der Facebook Gruppe tun.

Ich persönlich habe das Buch noch nicht gelesen und an den Film kann ich mich auch nur noch wage erinnern. Jedoch stand ich mit King in meiner Jugend auf ziemlichen Kriegsfuß und bin gespannt wie die 1400 Seiten (E-Book) sein werden und ob ich es tatsächlich zu Ende lese.

Inhalt lt Verlag:
Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens

In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.

Stephen Kings Meisterwerk über die Mysterien der Kindheit und den Horror des Erwachsenseins.

Einteilung

1. Abschnitt/ TEIL 1 (S. 9 – 220)
2. Abschnitt/ TEIL 2 (S. 221 – 630)
3. Abschnitt/ TEIL 3 (S. 631 – 872)
4. Abschnitt 4/ TEIL 4 (S. 873 – 1198)

5. Abschnitt/ TEIL 5 (S. 1199 – Ende)

Rezension:
Meine Meinung zum gesamten Buch:

Leider hat sich meine Abneigung gegen Stephen King mit diesen Buch wieder bestätigt. Schon ziemlich schnell war ich von dem ausschweifenden Schreibstil genervt, so dass ich dann auf das Hörbuch umgeschwenkt bin.

Aber auch das Hörbuch konnte mich nicht vollends überzeugen. Natürlich war die „Hauptgeschichte“ interessant und ich verstehe auch warum es verfilmt wurde, aber das Buch beinhalt so viele Charaktere und Details, die man einfach nicht braucht. Durch die vielen Details, die ich nicht gebraucht hätte wurde das Buch sehr oft langatmig und das Hörbuch lief zwar aber es kam bei mir nichts an. Das war eben sehr oft der Fall, vor allem dann wenn es sich nicht um unsere 7 Hauptpersonen gehandelt hat.

Zur Geschichte war es mir einfach auch zu wenig „Clown“. Am Anfang, wo wir die Charaktere kennenlernen und wo Ihre Kindheit näher beleuchtet wird, konnte ich noch mit fiebern, da ließ jedoch immer mehr nach. Die Auflösung der Story war für mich dann einfach nur Blödsinn und totaler Quatsch und Schwupps war der ganze Gruselfaktor einfach mal weg. Die Handlungen waren am Ende nicht wirklich logisch und totaler Käse.

Fazit: Vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch, aber durch die vielen Ausschweifungen kam bei mir kein Gruselfeeling auf.


1. Abschnitt/ TEIL 1 (S. 9 – 220)

Meine Meinung:

In diesem Abschnitt steigen wir schon in eine der Hauptszenen des Buches ein, quasi der Ausgangspunkt. King hat das Mysteriöse sehr gut in Szene gesetzt.  Wir lernen hier die Hauptpersonen wirklich sehr gut kennen. Er beschreibt die Dinge sehr detailreich und da sind wir auch schon an einen Punkt, warum ich in meiner Jugend mit den Büchern nicht so klar kam. Denn für meinen Geschmack beschreibt King manchmal einfach zuviel und kommt vom „hundertsten ins tausendste“, wie man so schön sagt.

Beispiel (Zitat Seite 173): „Im Fernsehen war der BBC-Sprecher gerade am Ende der schlechten Nachrichten angekommen dieses Morgens angelangt und ging nun zu den Fußballergebnissen des Vorabends über. Als sie einen Monat vor Beginn der Dreharbeiten in der kleine Vorstadt Fleet angekommen waren, waren sie beide von der technischen Qualität des britischen Fernsehens begeistert gewesen – auf einem guten Pye-Farbfernseher sah es so aus, als könnte man mit einem Schritt mitten im Geschehen stehen.“

Für mich ein wunderbares Beispiel für überflüssige Information, da der Fernseher danach keine tragende Rolle mehr speilt. Ich finde es bleibt wenig Spielraum für die eigene Fantasie. Man bekommt alles bis auf´s kleinste Detail präsentiert. Jedoch muss ich auch sagen, hat es mich bis jetzt, dennoch nicht gelangweilt. King hat hier einen wunderbaren Einstieg in das Buch geschaffen und einen tollen Spannungsbogen aufgebaut.


2. Abschnitt/ TEIL 2 (S. 221 – 630)
Buh…..das ich den Zweiten Teil durchhalte hätte ich zwischendurch nicht gedacht. Leider sind diese ellenlangen Beschreibungen nicht meins und haben mich beim lesen so ziemlich aus dem Feeling rausgeholt. Dennoch finde ich die Charakter und wenn denn dann mal der Clown kommt, die Geschichte auch wahnsinnig spannend. Aus diesem Grund habe ich ab ca. Seite 400 zum Hörbuch gewechselt. Das war eine sehr gute Entscheidung und ich bin wieder voll drin. Wobei ich nun immer mal wieder wechsle zwischen E-Book und Hörbuch.

 3. Abschnitt/ TEIL 3 (S. 631 – 872)
Oh man, habe gar nicht mitbekommen, dass ich schon längst mit dem Dritten Teil durch bin. Also aus meiner Sicht ist der Clown immer dass, wovor derjenige am meisten Angst hat.
Mit den Hörbuch läuft es bei mir auch deutlich besser, aber ich habe auch da Momente wo mich das Buch einfach nicht packt. Das ist meistens eben dann, wenn der Autor so „schwafelt“ und nichts spannendes passiert.
Ich habe da sicher ein oder zwei Kapitel überhört. Das finde ich sehr Schade und ich hätte mir auch deutlich mehr „Clown“ gewünscht.

4. Abschnitt 4/ TEIL 4 (S. 873 – 1198)
Auch bei Teil 4 habe ich mich nun durchgequält. Ja, mir gefällt das immer weniger. Nur mal ein Bsp. Der Abschnitt mit den Holzfällern – einfach nur langweilig, langatmig und für mich total uninteressant und unwichtig. Wenn es um unsere Hauptpersonen geht bin ich schon wieder drin und es kann mich packen, aber das reicht mir bei einem Buch einfach nicht aus. Und viel zu wenig Clown, immer wieder taucht dieser doofe Werwolf auf und nervt mich.

3 thoughts on “#Leserunde #Rezension – „ES“ von Stephen Kings”

  1. Pingback: #Mega Rückblick
  2. Hach schadeeeee! Ich selbst kenne nur einige Kurzgeschichten und den ersten Band seiner Bill-Hodges-Reihe (Band 2 höre ich gerade) und somit kann ich hier gar nicht groß mitreden. Mich schreckt auch eher die Seitenzahl ab. Bei anderen werden die ausschweifende Szenen eher als Bereicherung benannt und das man sich so gar nicht langweilt – ich hab doch eher die Befürchtung mir würde es wie dir gehen.
    Mal sehen ob ich es jemals lesen werde … 😉

    Liebe Grüße
    Janna

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